Führung ist ständige Bewegung – Kommunizieren, Interagieren, Optimieren von Prozessen.

Die Lebhaftigkeit in dieser Bewegung (positiv oder nicht so positiv) prägen die Dynamik einer Führungskraft. Kollektiv machen sie die Dynamik eines ganzen Führungskreises aus. Für Manager im 21. Jahrhundert ist es essentiell, ein solides Verständnis der Mechanismen der eigenen und zwischenpersönlichen Dynamik zu gewinnen: denn diese bestimmen die Qualität und Effektivität allen Handelns. Sowie wichtige Arbeitsprozesse im Umfeld. Und letztlich das Geschäft selbst.

Die Dynamik der individuellen Führungskraft

Führungsdynamik und Kommunikationskompetenz prägen definitiv die Produktivität eines Unternehmens. Führungs-Kraft schöpft sich aus der persönlichen Energie des Managers, die sich in seinem bzw. ihrem Handeln, Kommunizieren und Interagieren ausdrückt. Wer die richtigen Hebel kennt, kann sein individuelles Energieniveau richtig justieren – und wenn nötig deutlich steigern. Hierbei sind besonders relevant:

  • 3 Grundsäulen persönlicher Arbeitsdynamik – mentale Dynamik, positive Emotionalität und physische Energie. Wie effektiv diese untereinander vernetzt sind, ist entscheidend. Und ebenso wichtig ist, wie sehr sie mit der Authentizität im Kern der Führungskraft verbunden sind.
  • Wirkung – Führungskräfte brauchen Klarheit darüber, wie sie bzw. ihre Arbeitsdynamik auf andere in ihrem Umfeld wirken. Nur so können sie an dieser wichtigen Führungskomponente etwas effektiv und authentisch verändern.
  • Beziehungsdynamik – basierend auf den beiden oberen Punkten ist es dann vielversprechend, sich auch auf die berühmten Relationship Dynamics zu fokussieren; d.h. den essentiellen Bezug zu wichtigen anderen Spielern – inklusive sogenannter “schwieriger Menschen”.

Hier finden Sie einen Tom Lauda Zeitungsartikel über ausgewählte Führungsqualitäten: “Five Leadership Qualities Requiring Attention” (PDF)

Interaktions-Dynamik in Top-Teams

Das dynamische in-die-gleiche-Richtung-Gehen der Top-Verantwortlichen ist für die Unternehmens-Produktivität entscheidend. Dies gilt nicht nur für formelle “Teams” sondern auch für das informellere, tägliche Zusammenwirken unter Führungskräften schlechthin.

Top-Manager, die Unternehmen heute engagieren bringen enorme Talente ein und haben bereits außergewöhnliche Leistungen unter Beweis gestellt. Wie sehr es Ihnen aber gemeinsam gelingt, ihre besonderen Fähigkeiten und Kräfte in eine Stoßrichtung zu bündeln – das hängt am Ende des Tages von der interpersonell geprägten Chemie ab, die sie als Mitglieder des Managements untereinander kreieren.

Daher müssen die Mitglieder des Managements Wege finden, um für ihr Unternehmen:

  • Echtes synergetisches Denken und Interagieren untereinander aufzubauen, und zwar auch in Streckenabschnitten, in denen das nicht ganz leicht fällt.
  • Die führenden Talente in den obersten Kreisen miteinander positiv zu vernetzen (und soweit es geht auch deren Top-Nachwuchs), sodass der gemeinsame “Leadership-Impact” weit größer wird als die Summe der Fähigkeiten seiner Führungskräfte.
  • Eine Reibungskultur zu erzeugen, die auch eine Vielzahl teils divergierender Sichtweisen als bereichernd nutzen kann.